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CDU-Vize Strobl erinnert Parteiführung an Erwartungen der Basis

Archivmeldung vom 26.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Thomas Strobl (2010)
Thomas Strobl (2010)

Foto: Rosenzweig
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Streit um die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl an die Erwartungen der Parteibasis erinnert. "Unsere Mitglieder erkennen an, dass wir mit der beschlossenen größten Reform des deutschen Asylrechts einen wichtigen ersten Schritt machen", sagte Strobl den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Doch sie erwarten freilich auch, dass wir weiter alles, wirklich alles tun, um den Flüchtlingsstrom zu begrenzen und zu steuern." Strobl, der auch stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag ist, rief CDU und CSU eindringlich zur Geschlossenheit auf.

"Wenn uns wirklich etwas schadet, dann ist es Streit - insbesondere Streiterei in der Unionsfamilie! Wir dürfen, wir müssen in dieser schwierigen Situation um den richtigen Weg ringen - aber wir sollten nicht öffentlich streiten", sagte der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende. Strobl fügte hinzu: "Ich kenne in der Unionsfraktion niemanden, der Angela Merkel als Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende in Frage stellt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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