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SPD fällt nach Müntefering-Rückzug auf Jahrestief

Archivmeldung vom 21.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Nach dem Rücktritt von Vizekanzler und Arbeitsminister Franz Müntefering ist die SPD in der Wählergunst eingebrochen. In der wöchentlichen Politumfrage im Auftrag des Hamburger Magazins stern sowie des Fernsehsenders RTL sank die Partei im Vergleich zur Vorwoche um 2 Punkte auf ihr Jahrestief 24 Prozent.

Die Union gewann 1 Punkt hinzu und liegt wieder bei ihrem Jahreshoch von 40 Prozent. Die FDP fiel um 1 Punkt auf 9 Prozent, die Grünen stiegen um 1 Punkt und kommen ebenfalls auf 9 Prozent. Die Linkspartei liegt wie in der Vorwoche bei 12 Prozent. Für "Sonstige Parteien" würden 6 Prozent der Wähler stimmen.

Ein mögliches Bündnis aus Union und FDP käme damit auf 49 Prozent und hätte einen Vorsprung von 4 Punkten vor SPD, Grünen und Linkspartei, die zusammen 45 Prozent erreichen.

Über die von der SPD-Spitze getroffene Nachfolgeregelung für Müntefering gehen in der Bevölkerung die Meinungen auseinander. 38 Prozent halten es der stern-Umfrage zufolge für eine gute Lösung, dass Außenminister Frank-Walter Steinmeier zusätzlich Vizekanzler und Olaf Scholz neuer Arbeitsminister wird. 28 Prozent finden die Lösung nicht gut. Rund ein Drittel (34 Prozent) hat sich hierzu bislang keine Meinung gebildet.

Datenbasis für Parteipräferenz: 2501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 12. bis 16. November 2007. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern und RTL. Datenbasis für Müntefering-Nachfolge: 1004 Befragte am 15. und 16. November 2007, Fehlertoleranz +/- 3 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern. Quelle jeweils: Forsa-Institut, Berlin.

Quelle: Pressemitteilung stern

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