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Hofreiter drängt auf Verbot von Werkverträgen in Fleischindustrie

Archivmeldung vom 24.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter drängt angesichts der großen Corona-Ausbrüche in der Fleischindustrie auf ein höheres Tempo beim Verbot von Werkverträgen. "Werkverträge in der Fleischbranche müssen jetzt verboten werden", sagte Hofreiter dem Nachrichtenportal T-Online.

Schon seit Jahren werde darüber diskutiert. Angesichts der Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte er: "Ich verstehe nicht, warum das bis 2021 dauern sollte." Hofreiter forderte, dass während der Coronakrise in den Fleischbetrieben strengere Schutzmaßnahmen zur Pflicht werden - auch auf Kosten der Produktivität.

"Solange Tönnies kein überzeugendes Hygiene- und Sicherheitskonzept vorlegt, sollte der Betrieb seine Produktion nicht mehr aufnehmen dürfen." Das alles werde für die Unternehmen teurer, weil nicht mehr so viele Schweine geschlachtet werden könnten. "Aber es muss sein." Für die Zukunft forderte Hofreiter noch weitreichendere Veränderungen in der Fleischindustrie. "Das ganze System muss verändert werden." Die Fleischindustrie sei "krank". Das wisse man seit Jahren. Es gebe einen gigantischen Preisdruck auf die Schlachthöfe, aber auch auf die Bauern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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