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Ron Prosor fordert: Internationale Gemeinschaft muss Zugang zu allen Geiseln erhalten

Archivmeldung vom 24.11.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.11.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Ron Prosor (2022)
Ron Prosor (2022)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat vor einem bevorstehenden Austausch von israelischen Geiseln gegen palästinensische Gefangene das Ziel bekräftigt, alle Geiseln aus den Händen der Hamas zu befreien. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte Prosor: "Das Ziel und die Perspektive ist, dass alle Geiseln freikommen. Bis es so weit ist, fordern wir, dass die Internationale Gemeinschaft und das Internationale Rote Kreuz Zugang zu allen Geiseln erhalten, Lebenszeichen sammeln und überprüfen, wie es den Geiseln unter gesundheitlichen und humanitären Gesichtspunkten geht." Er sei "stolz darauf, ein demokratisches Land zu vertreten, für das die Sicherheit von Frauen und Kindern eine so hohe Priorität ist". Der Zeitplan für die Geiselübergabe sei "eine direkte Konsequenz der Bodenoffensive".

Prosor bestätigte, dass es dafür auch eine Waffenruhe geben wird. "Wir werden eine Waffenruhe machen müssen - und die Hamas wird sie nutzen, um sich wieder aufzurichten. Ich glaube, dass keine Armee der Welt so moralisch vorgeht gegen einen Gegner wie diesen, der einfach nur bestialisch ist", sagte Prosor der NOZ.

Die Kritik des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres an der israelischen Offensive in Gaza wies Prosor entschieden zurück. "Guterres war nicht einmal in der Lage, den Terrorangriff der Hamas ohne Wenn und Aber zu verurteilen. Wir haben Waffen und Tunnel in Krankenhäusern und UN-Einrichtungen gefunden. Wir zeigen Fotos und Videos davon. Wir zeigen, dass sie Abschussrampen in Moscheen und Schulen installiert haben. Und haben Sie dazu ein Wort der Verurteilung der Hamas durch die UN gehört? Keinen Mucks." Guterres hatte zuletzt von einem beispiellosen Töten von Zivilisten durch die israelische Armee in Gaza gesprochen. Dass in Gaza auch Frauen und Kinder sterben, habe nicht Israel zu verantworten, "sondern die Hamas, weil sie Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde missbraucht. Diese Terroristen sind Lügner und sie wissen, wie man den Westen instrumentalisieren kann."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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