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FDP: Deutschland schon jetzt für nächste Pandemie wappnen

Archivmeldung vom 20.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Coronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild)

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die FDP-Bundestagsfraktion fordert die Regierung auf, Deutschland schon jetzt für den Ausbruch einer weiteren Pandemie nach der Coronakrise zu wappnen. "Wenn wir jetzt nicht unsere Lehren aus der Covid-19-Krise ziehen, dann müssen wir damit rechnen, dass Pandemien in Zukunft häufiger auftreten und mehr Menschen töten werden", sagte der FDP-Gesundheitsexperte und Mediziner Andrew Ullmann dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Es müsse bereits jetzt mit der Vorbereitung auf die nächste Pandemie begonnen und das gesamte System widerstandsfähiger gemacht werden. Seine Fraktion werde in der nächsten Sitzungswoche des Bundestags den Antrag zu einer wirksamen Pandemieprävention unter dem Leitgedanken "One Health" einbringen - zur lokalen, nationalen und globalen Zusammenarbeit für Gesundheit von Mensch und Tier und Umweltschutz. Eine der größten Gefahren gehe wie bei Corona von Zoonosen aus - Krankheiten, die zwischen Mensch und Tier übertragen werden. In dem FDP-Antrag heißt es, Covid-19 sei zwar eine der tödlichsten Zoonosen, die die Welt bisher erlebt habe, aber bei weitem nicht die erste. Insgesamt seien mehr als 200 Krankheiten bekannt - darunter Tuberkulose, Aids und Ebola-, die zu Zoonosen gezählt würden. Die Ausbreitung werde durch sozioökologische Veränderungen, die fortschreitende Globalisierung und den Klimawandel beschleunigt. "Daher brauchen wir ein robustes globales Frühwarnsystemfür Zoonosen", forderte Ullmann. Der Entwicklungspolitische Sprecher der Fraktion, Christoph Hoffmann, sagte, Pandemien würden getrieben von Dichte und Mobilität. "Diese war noch nie so hoch wie heute. Je enger Mensch und Tier zusammenleben, desto höher die Gefahr einer Ansteckung." Hygienestandards und der Schutz der verbliebenen Regenwälder müssten verbessert werden. Bedrohungen von Naturwäldern müssten angezeigt und negative Waldbilanzen geächtet werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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