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CDU-Parteitag: Ritzenhoff will für Vorsitz kandidieren

Archivmeldung vom 24.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Andreas Ritzenhoff (2018)
Andreas Ritzenhoff (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Unternehmer Andreas Ritzenhoff hat angekündigt, auf dem CDU-Parteitag gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Vorsitz zu kandidieren. "Die Menschen sind nicht politikverdrossen, sie sind parteiverdrossen", schreibt Ritzenhoff, der erst seit dem Frühjahr CDU-Mitglied ist, in einem Gastbeitrag in der "Bild-Zeitung". Sie seien Formelkompromisse und Machtspielchen leid. "Wir müssen den Menschen wieder das Gefühl geben, ernst genommen zu werden", so Ritzenhoff. "Klare und attraktive Ziele setzen Kräfte frei und erzeugen Lust mitzumachen."

Man tue zu häufig nicht das, was nötig sei, so der Unternehmer weiter. Man klage über "zu viel Zuwanderer", bringe es aber "nicht mal fertig den Leibwächter Bin Ladens rechtmäßig abzuschieben". Man verhänge Fahrverbote gegen Diesel, "obwohl dort Schiffe viel mehr die Umwelt verpesten", so Ritzenhoff. Man klage über Mieten, sage aber nicht, dass es "auch an ausländischen Investoren liegt, die den Häusermarkt leer kaufen". Eine Politik, die nichts löse, bringe die Menschen "auf die Palme", so der Unternehmer. Man begeistere wieder, indem man hohe Ansprüche formuliert, "vor denen wir nicht einknicken", schreibt der CDU-Politiker. "Schöpfung bewahren, starkes Europa, bestes Internet, die beste Bildung. Dann werden wir wieder eine starke Volkspartei", so der Unternehmer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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