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Bundesfamilienministerin Giffey: "Schul- und Kita-Schließungen könnten unumgänglich sein"

Archivmeldung vom 18.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Franziska Giffey (2019)
Franziska Giffey (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey verteidigt die vom Bundeskanzleramt vorgeschlagene Regel, dass Kinder in ihrer Freizeit nur noch eine Freundin oder einen Freund treffen sollen.

Dem "Tagesspiegel" sagte sie: "Die Maßnahme ist bisher nicht beschlossen worden. Wenn, dann ginge es ja nur um die Freizeit und die Kinder hätten trotzdem weiterhin Kontakte in Kita und Schule - oft sind das die wichtigsten Freundinnen und Freunde. Und außerdem begegnen sich viele Grundschulkinder und Jugendliche über digitale Möglichkeiten, um miteinander zum Beispiel Hausaufgaben zu machen oder Spiele zu spielen.

Anders als im März und April soll nun ja nicht jeder Kontakt zu Gleichaltrigen vermieden werden. Das ist also schon noch ein Unterschied. Und bei allem, was gerade an Einschränkungen und Verzicht nötig ist, ist mir wichtig, auch Mut zu machen. Wir sollten daran denken, dass das alles nicht ewig geht und auch wieder unbeschwertere Zeiten kommen."

Giffey hält es für möglich, dass es unter bestimmten Vorraussetzungen doch noch zu Schließungen von Kitas und Schulen kommen könnte. Dem "Tagesspiegel" sagte sie: "Angesichts der Infektionszahlen kann sich natürlich niemand sicher sein, dass wir nicht doch an einen Punkt kommen, an dem Kita- und Schulschließungen unumgänglich sind. Ich sage nur ganz klar: Das darf nicht unser erstes, sondern muss unser letztes Mittel sein."

Zu der Frage, ob die Beschlüsse des Treffens von Bundesregierung und Kanzleramt gerade Familien nicht zu viel zumuten, sagte Giffey: "Leider müssen wir wegen der Pandemie uns allen viel zumuten. Gerade die Beschränkungen bei den privaten Kontakten treffen viele Menschen sehr hart, aber das ist sorgfältig abgewogen und derzeit notwendig."

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)


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