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Umweltministerin fordert mehr Meeresschutzgebiete

Archivmeldung vom 25.05.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Steffi Lemke (2021)
Steffi Lemke (2021)

Bild: Eigenes Werk /SB

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) drängt die G7 zu mehr Anstrengungen für den Schutz der Meere. "Die G7-Staaten sollten sich dazu bekennen, mehr Meeresschutzgebiete einzurichten", sagte sie am Mittwoch.

Auch bessere Umweltstandards beim Tiefseeboden-Bergbau seien notwendig. "Bodenschätze sollten nur noch gehoben werden, wenn der Meeresschutz gewahrt bleibt", so Lemke. Mit Blick auf ein Treffen der Klima-, Energie- und Umweltminister der G7-Staaten sagte die Grünen-Politikerin, dass die existenziellen Krisen unserer Zeit "trotz des grausamen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine" keine Pause machten.

"Drei Krisen müssen bekämpft werden, damit die Menschheit eine gute Zukunft hat: Klimakrise, Artenaussterben und Verschmutzungskrise." Das wichtigste Signal, welches von dem G7-Treffen ausgehen solle, sei: "Wir gehen die globalen Krisen gemeinsam an, wir handeln als starke Partner Hand in Hand." Die Bundesumweltministerin will sich für einen zügigen und erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen für einen neuen globalen Rahmen zum Schutz der Biodiversität einsetzen. "Der Finanzrahmen für Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt muss erhöht werden", so Lemke.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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