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Fasten macht für Mäuse-Weibchen mehr Sinn

Freigeschaltet am 26.03.2020 um 09:53 durch Thorsten Schmitt
Bild: pixabay.com, Shutterbug75
Bild: pixabay.com, Shutterbug75

Als Reaktion auf ein kurzes, sechs Stunden dauerndes Fasten haben weibliche Mäuse laut einer Studie der University of Sydney mehr Leberfett generiert als männliche. Sie verbrauchten es allerdings auch besser. Das könnte für die Gesundheit von Vorteil sein, indem die Anfälligkeit für Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck verringert wird. Die Forschungsergebnisse wurden im "The Journal of Physiology" veröffentlicht.

Verzicht in der Aktivzeit

Fasten wird als gesund angepriesen. Es ist jedoch noch nicht geklärt, welche Art die beste und für wen ist. Fasten kann sich in der Tageszeit unterscheiden. Das kann auch mitbestimmen, wie leicht sich Menschen daran halten können. Die Forscher ließen die Mäuse über vier Wochen sechs Studen lang jede Nacht fasten. Sie wählten die Nacht aus, da es sich dabei um die aktive Phase der Tiere handelte. Damit konnte das Fasten tagsüber beim Menschen nachgeahmt werden.

In manchen Bereichen reagierten die männlichen und weiblichen Tiere gleich auf das Fasten. Sie wiesen Veränderungen bei der Nahrungsaufnahme, der Magermasse und dem Glukose-Stoffwechsel auf. Diese Parameter veränderten sich in einem unterschiedlichen Ausmaß, indem die männlichen Tiere mehr fraßen, größer wurden und über größere Lebern verfügten. Laut Forschungsleiterin Therese Freire konnte der entscheidende Unterschied in der Leber mit der Speicherung von Fett und seiner Verwendung nachgewiesen werden.

Fasten für Frauen gesund

Nach vier Wochen kurzen täglichen Fastens hatten weibliche Mäuse mehr Leberfett angesammelt als männliche. Sie wiesen aber auch ein größeres Potenzial für seine Nutzung auf. Sie konnten Lipide nicht nur besser speichern, sondern diese auch besser nutzen. Das legt nahe, dass Fasten für Frauen, vor allem wenn es um die Gesundheit der Leber geht, von größerem Vorteil sein könnte. Der Zustand der Leber beeinflusst die Wahrscheinlichkeit von Diabetes, Bluthochdruck und Nierenerkrankungen. Weitere Studien seien jedoch erforderlich, um herauszufinden, ob diese Erkenntnisse auch auf den Menschen übertragbar sind.

Quelle: www.pressetext.com/Moritz Bergmann

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