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Clueso: Ostdeutsche nicht als Nazis abstempeln

Archivmeldung vom 11.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Clueso (2014), Archvbild
Clueso (2014), Archvbild

Foto: Superbass
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Musiker Clueso warnt davor, Ostdeutsche pauschal als Nazis zu verurteilen. "Es ist klar, dass nicht alle Ostdeutschen, die wie in Chemnitz auf die Straße gehen, Nazis sind", sagte der 38-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit". Wer das behaupte, schreibe die Menschen ab. "Und irgendwann sagen viele nicht mehr, was sie denken."

Clueso, der in Erfurt geboren und aufgewachsen ist, führt viele Probleme in den neuen Bundesländern auf Enttäuschungen der Wende- und Nachwendezeit zurück. "Viele fühlen sich scheinbar verlassen", so der Musiker. "Viele wurden über den Tisch gezogen." Inzwischen gebe es viele Menschen im Osten, die frustriert seien. "Sie projizieren ihre schlechte Laune auf die, die noch schwächer sind – die paar Ausländer, die dort leben. Wir müssen diesen Menschen zuhören und mit ihnen sprechen", so Clueso weiter. Einige Ostdeutsche gingen auf die Straße, wenn ihnen etwas nicht passe. Das stecke in ihrer Kultur. "Sie denken: `Wir machen einfach noch mal Revolution`." Das sei nicht ungefährlich, sagte der Musiker.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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