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Daniel Kaluuya beklagt fehlende Diversität in Filmbranche

Freigeschaltet am 16.01.2020 um 06:30 durch Andre Ott
Daniel Kaluuya (2017)
Daniel Kaluuya (2017)

Foto: Gage Skidmore
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der britische Schauspieler Daniel Kaluuya beklagt fehlende Vielfalt in der Filmbranche. "Hier wie dort sind wir noch weit von ausreichend Diversität entfernt", sagte Kaluuya dem "Spiegel"-Portal Bento. In den letzten Jahren habe es aber bereits positive Entwicklungen in dieser Hinsicht gegeben.

"Vor allem im Fernsehen gibt es in England inzwischen sichtbar mehr Rollen für nicht-weiße Schauspielerinnen und Schauspieler", so Kaluuya. In seinem neuen Film "Queen & Slim" geht es unter anderem um rassistische Polizeigewalt. In Großbritannien gebe es weiterhin, wie in den USA, Probleme mit rassistischen Kontrollen. "Meine Heimat hat eine lange Geschichte schlimmer Fälle von Polizeigewalt, in deren Folge Schwarze ihr Leben verloren", sagte der Schauspieler. In Großbritannien sei die Gefahr für schwarze Menschen, bei Kontrollen durch die Polizei getötet zu werden, aber vergleichsweise gering. "Der große Unterschied ist aber natürlich, dass britische Streifenpolizisten keine Pistolen dabei haben. Es kann also passieren, dass man in einer Zelle landet, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man erschossen wird, ist zum Glück sehr viel kleiner als in den USA", so Kaluuya.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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