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Matthias Schweighöfer: "Ich habe große Probleme damit, echte Emotionen zu empfinden."

Archivmeldung vom 17.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Matthias Schweighöfer Bild: kikuyumoja, on Flickr CC BY-SA 2.0
Matthias Schweighöfer Bild: kikuyumoja, on Flickr CC BY-SA 2.0

Das Dreamteam der deutschen Schauspielszene zusammen auf einer Leinwand - Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz. Ab Februar spielen die Beiden gemeinsamen in der Tragikomödie "Der geilste Tag" zwei Todkranke, die auf ihrer letzten Reise das Abenteuer ihres Lebens

suchen. Fitz führte gleichzeitig auch Regie. Ob ihm sofort klar war, dass Matthias Schweighöfer neben ihm die Hauptrolle spielen wird? "Wir wollten unbedingt mal zusammen drehen, so ist der Film überhaupt entstanden. Matthias ist ja nicht nur bekannt, er ist auch einer der besten Schauspieler seiner Generation. Es war also keine schwere Entscheidung. Außerdem hat er einen guten Humor." So ist eine echte Männerfreundschaft entstanden. "Wir kannten uns zwar davor, hatten uns hier und da getroffen. Aber erst beim Dreh haben wir uns wirklich kennengelernt", so Fitz weiter.

Alleine ist Matthias Schweighöfer ungerne. "Flo kann das besser als ich, jedoch habe ich den freien Tag in Südafrika genossen. Irgendwie hat sich dort auch alles mehr nach Freiheit angefühlt. Hier ist es im Alltag so schwer, mal einen Moment innezuhalten. Selbst wenn ich jogge, telefoniere ich", erklärt der zweifache Vater im Interview. Als Lebensmotto gibt er seinen Kindern mit auf den Weg: "Ich möchte ihnen das größtmögliche Peter-Pan-Gefühl vermitteln: Dass man auch in der Ernsthaftigkeit des Lebens sein inneres Kind niemand verlieren darf." Aus dem aktuellen Film hat Schweighöfer mitgenommen, dass man seine Ängste bekämpfen sollte - so war dies seine Flugangst, die er nun überwundern hat.

Das Thema Angst kennt Florian David Fitz nur zu gut: "Die Angst etwas falsch zu machen. Wenn es um Lebensentscheidungen geht, will ich immer alles richtig machen. Das verkompliziert die Sache meist eher." Bei Schweighöfer hingegen sind es eher die Gefühle: "Ich habe große Probleme damit, echte Emotionen zu empfinden. Nur, wenn es um meine Tochter geht, berührt mich das. Bei allem anderen bin ich eher immun." Abschließend verraten die beiden deutschen Schauspieler noch, in welchen Situationen es im Leben mal nicht nach ihrer Nase geht. "Oft. Aber wenn immer alles so klappen würde, wie man das will, würde das den Charakter auch total verderben", so Fitz. "Seit ich Kinder habe, läuft nichts mehr, wie ich es will", erzählt Schweighöfer. Zwei Männer, die auch hinter der Leinwand zum Totlachen sind.

Quelle: Bauer Media Group, Cosmopolitan (ots)

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