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Facebook will nicht "einzige Quelle der Wahrheit" sein

Archivmeldung vom 01.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Darstellung des „Ministeriums für Wahrheit“ in „1984“ nach Textangaben als Fotomontage
Darstellung des „Ministeriums für Wahrheit“ in „1984“ nach Textangaben als Fotomontage

Foto: Crusier
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Facebook will im Kampf gegen Fake News nicht selbst über den Wahrheitsgehalt von Nachrichten urteilen, die seinen Nutzern angezeigt werden müssen. "Wir können nicht für fast zwei Milliarden Menschen entscheiden, was wahr ist", sagte Adam Mosseri, Vice President News Feed, dem "Spiegel". Mosseri verantwortet, was Facebook-Nutzer zu sehen bekommen: "Facebook darf nicht die einzige Quelle der Wahrheit sein. Das ist eine heikle Position." Man könne den Nutzern "nicht andere Meinungen aufzwingen", so Mosseri.

"Wir können keine politischen Diskussionen gewichten, und es ist nicht unsere Rolle zu sagen: Dies sind die wichtigen Informationen des Tages, schau sie dir an." Zudem arbeite der Konzern an besseren Instrumenten, um Fake News und andere Probleme wie Volksverhetzung zu bekämpfen.

Allerdings seien Volksverhetzung und Online-Mobbing für Maschinen schwer zu erkennen, sagte Mosseri. "Kontext" spiele eine große Rolle: Die Algorithmen verstehen keine Ironie, erkennen nicht, was nur Zitat ist. Facebook wolle kein Zensor sein, "wer hier Fehler macht, muss sie teuer bezahlen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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