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Mai Thi Nguyen-Kim: "Attila Hildmann schickt seine Lämmer zu mir auf die Seite"

Archivmeldung vom 01.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Mai Thi Nguyen-Kim (2019)
Mai Thi Nguyen-Kim (2019)

Foto: Martin Kraft
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Wissenschafts-Journalistin Mai Thi Nguyen-Kim hat einen Weg gefunden, mit gehässigen Kommentaren unter ihren Youtube-Videos umzugehen. "Ich lese sie einfach nicht. Ich glaube, dass es vielen von denen, die mich beleidigen, nicht gut geht", sagt sie im Kölner Stadt-Anzeiger.

Weiter sagt Nguyen-Kim: "Fakt ist, dass meine Videos über Corona sofort in einschlägigen Telegramm-Gruppen auftauchen, wo dann Tausende aufgefordert werden, böse Kommentare zu schreiben", erklärt sie das Prinzip rechter Netzwerke. "Ich will übrigens nicht ausschließen, dass solche Angriffe von rechts meine Videos erst in die Trends bringen. Aber diese Klicks nehme ich gerne mit: Meine Inhalte stehen ja für sich."

Sie finde es ironisch, dass Dieter Nuhr sich gerne als Opfer von "Cancel Culture" darstelle, obwohl er offensichtlich davon profitiere, sich über Greta Thunberg oder die Umweltbewegung "Fridays for Future" lustig zu machen. "Wenn Nuhr gecancelt wird, dann werde ich doch erst recht gecancelt. Attila Hildmann hat mich jedenfalls deutlich mehr auf dem Schirm als Dieter Nuhr und schickt bei jedem Corona-Video seine Lämmer zu mir auf die Seite."

Früher habe sie in den sozialen Netzwerken viel diskutiert, jeden Kommentar beantwortet. "Das geht ab einer bestimmten Reichweite nicht mehr und das ist auch nicht gesund. Ich vergleiche das gern mit unserem Jäger- und Sammler-Stoffwechselproblem: Unser Stoffwechsel lebt noch immer in dieser alten Zeit, weshalb wir jetzt das Problem haben, dass wir umgeben sind von Fett und Zucker, das der Körper unbedingt sofort speichern möchte. Ähnlich ist es mit sozialen Interaktionen: Wir sind von Natur aus soziale Wesen, aber ich denke nicht, dass unsere Psyche gemacht ist für 1000 Kommentare am Tag."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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