Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Gesundheit Strahlenschutz-Präsidentin: "Sonnenstudio-Besuch ist nicht nötig"

Strahlenschutz-Präsidentin: "Sonnenstudio-Besuch ist nicht nötig"

Freigeschaltet am 23.04.2019 um 06:51 durch Andre Ott
Röntgen-Rückstreuaufnahme einer Frau
Röntgen-Rückstreuaufnahme einer Frau

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, fordert mehr Achtsamkeit bei medizinischen Röntgenuntersuchungen - und beim Besuch von Sonnenstudios. "Jede Röntgenuntersuchung birgt ein, wenn auch geringes, Strahlenrisiko", sagte Paulini den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sie rate dazu, einen Röntgenpass zu führen und diesen bei jedem Arztbesuch vorzulegen. Es sei wichtig, dass Patienten mit ihren Ärzten sprechen und "nach Alternativen mit weniger Strahlenbelastung für die Diagnose fragen", sagte die BfS-Präsidentin. Angesichts steigender Temperaturen warnt die Naturwissenschaftlerin vor dem unbesonnen Umgang mit der UV-Strahlung der Sonne.

"Es gibt einen steigenden Trend an Hautkrebserkrankungen, binnen zehn bis 15 Jahren wird sich die Rate verdoppeln", betonte die Biologin. "Das gilt ganz besonders für Kinder, denn die Haut vergisst nicht." Von einem Besuch im Sonnenstudio rät die BfS-Präsidentin ab: "Die UV-Strahlen, die im Sonnenstudio benutzt werden, sind genauso schädlich für die Haut", sagte sie den Funke-Zeitungen. Untersuchungen zeigten, dass ein "Sonnenstudio-Besuch nicht nötig" sei, um die nötige Vitamin-D-Versorgung zu bekommen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige:
Videos
Masern-Ausschlag bei einem nigerianischen Mädchen.
Welches Masernvirus?
Symbolbild
Die 5G Technologie aus einer ungewöhnlichen Sicht betrachtet
Termine
Gesprächskreis "impffrei gesund"
36399 Freiensteinau - OT Ober-Moos
23.05.2019
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige