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Asthma: Schlafmangel führt oft zu mehr Anfällen

Archivmeldung vom 14.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Füße: Schlafmangel ist bei Asthma schlecht.
Füße: Schlafmangel ist bei Asthma schlecht.

Bild: pixelio.de, Rainer Sturm

Zu wenig Schlaf oder gelegentlich zu viel Schlaf kann laut einer Studie unter der Leitung der University of Pittsburgh auf erwachsene Asthmapatienten negative Auswirkungen haben. Laut der leitenden Wissenschaftlerin Faith Luyster hatten frühere Untersuchungen ergeben, dass eine schlechte Schlafqualität negative Folgen auf die Symptome bei Jugendlichen hat.

1.389 Erwachsene analysiert

Im Vergleich zu normalen Schläfern hatten Kurz- und Langschläfer im vergangen Jahr einen Asthma-Anfall erlitten. Die Prozentsätze lagen bei 45 versus 59 Prozent und 51 Prozent. Zusätzlich hatten sie mehr Tage, an denen die Lebensqualität gesundheitsbedingt beeinträchtigt war. Für die Studie wurden 1.389 Erwachsene über 20 Jahren befragt, die selbst angaben, Asthma zu haben.

25,9 Prozent der Studienteilnehmer schliefen fünf Stunden oder weniger. 65,9 Prozent schliefen sechs bis acht Stunden und 8,2 Prozent schliefen neun oder mehr Stunden. Die Schlafdauer wurde durch eine einzelne Frage ermittelt: "Wie viel schlafen Sie normalerweise pro Nacht an Wochentagen oder Arbeitstagen?" Kurzschläfer waren eher jünger und nicht weiß. Langschläfer waren eher älter, weiblich und Raucher.

Schlechtere Lebensqualität

Kurzschläfer verfügten im abgelaufenen Jahr im Vergleich zu Normalschläfern über eine größere Wahrscheinlichkeit eines Asthma-Anfalls, trockenen Hustens und eines Krankenhausaufenthalts über Nacht. Kurzschläfer hatten auch eine gesundheitsbedingt deutlich schlechtere Lebensqualität. Dazu gehörten Tage mit einer schlechten körperlichen und psychischen Gesundheit sowie inaktive Tage. Insgesamt wurde von dieser Personengruppe auch das Gesundheitssystem stärker in Anspruch genommen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Langschläfer in ihren Aktivitäten durch Atemnot eingeschränkt waren, fiel höher aus als bei Normalschläfern. Es konnten keine deutlichen anderen Unterschiede zwischen Langschläfern und Normalschläfern festgestellt werden. Chefredakteur Gailen D. Marshall betont in den "Annals of Allergy, Asthma and Immunology", dass Schlafstörungen bei Asthmapatienten ein Warnzeichen dafür sein können, dass die Krankheit nicht gut unter Kontrolle ist.

Quelle: www.pressetext.com/Moritz Bergmann

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