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Bei Kniebeschwerden im Zweifel eine zweite Meinung einholen

Archivmeldung vom 02.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Titelbild Apotheken Umschau AU A 10/2019. Bild: "obs/Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen"
Titelbild Apotheken Umschau AU A 10/2019. Bild: "obs/Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen"

Bei Kniebeschwerden sind Fehldiagnosen keine Seltenheit. Wer sich als Patient unsicher ist, beispielsweise wenn der behandelnde Arzt ausschließlich über operative Möglichkeiten wie das Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks spricht, sollte eine zweite Meinung einholen, wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" rät.

Bei planbaren Eingriffen haben Patienten mitunter einen gesetzlichen Anspruch darauf, sollten sich aber dazu vorab genau bei ihrer Krankenkasse informieren. Die Ursache für Beschwerden im Knie liege selten nur im Gelenk, schildert Dr. Pia Janßen, leitende Oberärztin der Sportorthopädie an der Universitätsklinik Tübingen. "Bänder, Sehnen oder Muskeln können ebenfalls der Auslöser sein." Das Knie ist laut Janßen anatomisch komplex. Anders als ein reines Scharniergelenk, das nur auf- und zusammenklappt, kann es sich in der Bewegung zusätzlich leicht drehen. Möglich ist dieser Ablauf nur, wenn Muskeln, Sehnen, Bänder und Menisken dem Gelenk Stabilität verleihen.

Dass Knieprobleme so weit verbreitet sind, hat auch mit unserem inaktiven Lebensstil zu tun. "Knie brauchen Bewegung. Aber die findet bei vielen im Alltag kaum noch statt", sagt der Physiotherapeut Christian Thieme aus Chemnitz. Andererseits gehen manche Menschen in ihrer Freizeit sportlich an ihre Grenzen - und darüber hinaus. Den Knien könne es da zu viel werden, erläutert Thieme.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

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