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Hausärzte für flexiblere Fristen bei Impfstoff-Bestellung

Archivmeldung vom 28.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Impfung (Symbolbild)
Impfung (Symbolbild)

Bild: CC0 / kfuhlert / Pixabay

Der Vizechef des Deutschen Hausärzteverbandes sieht bei den Praxen bei Booster-Impfungen eine hohe Bedeutung und wünscht sich kurzfristigere Bestellungen bei Impfstoff. Das sagte Markus Beier der "Rheinischen Post".

"Wir haben die Erfahrung, das Wissen und die Strukturen, diese Impfung für unsere Patientinnen und Patienten durchzuführen, so wie wir es bei Grippe, HPV und vielen anderen Schutzimpfungen millionenfach jedes Jahr machen", so Beier. Er forderte die Politik auf, die Bevölkerungsgruppen entsprechend der Stiko-Empfehlungen zu informieren und für die Booster-Impfung zu werben, damit sich ausreichend Menschen ein drittes und später vielleicht auch viertes und fünftes Mal impfen lassen. Der Mediziner kritisierte jedoch die Praxis der Bestellungen.

"Damit das Impfen in den Praxen gelingt, müssen die Prozesse rund um das Impfen möglichst einfach gestaltet werden. Die aktuell erforderliche Vorlaufzeit von zwei Wochen bei der Impfstoffbestellung ist dabei ein großes und völlig unnötiges Hindernis", sagte er. "In der aktuellen dynamischen Situation ist es für hausärztliche Praxen schier unmöglich, mit diesem Vorlauf zu planen und diese Planung dann immer wieder kurzfristig anpassen zu müssen, w eil Patienten abgesprungen oder anderweitig erkrankt sind o. ä. Kurze Vorlaufzeiten bei den Bestellungen, wie wir sie vom Anfang der Impfkampagne kennen, sind deshalb enorm wichtig und müssen zügig wieder ermöglicht werden", forderte der Vize-Chef des Hausärzteverbandes.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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