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Studie: Hartz-IV-Empfänger fühlen sich gesundheitlich schlechter

Archivmeldung vom 10.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Hartz-IV-Empfänger fühlen sich gesundheitlich schlechter als Erwerbstätige: In einer Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gaben rund 40 Prozent der Hartz-IV-Empfänger an, gesundheitlich stark eingeschränkt zu sein.

Von den Erwerbstätigen berichteten in der Befragung nur etwa 20 Prozent von starken gesundheitlichen Einschränkungen, teilte das IAB am Montag mit. Dabei fielen die Unterschiede bei subjektiven Indikatoren wie der Gesundheitszufriedenheit stärker aus als bei objektiven wie etwa dem Vorliegen einer Behinderung. Die Gesundheit ehemaliger Hartz-IV-Empfänger, die erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert worden seien, sei zudem deutlich besser als die der weiterhin Bedürftigen und unterscheide sich nicht von der anderer Erwerbstätiger.

Die Befragungsergebnisse gäben allerdings keinen Aufschluss über die Wirkungsrichtung beim statistischen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Krankheit, betonen die IAB-Forscher: So könne es sein, das Arbeitslosigkeit krank mache, es sei allerdings auch möglich, dass Krankheit bedürftig mache.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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