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Bundesärztekammer gegen verkürztes Intervall bei Astrazeneca

Archivmeldung vom 08.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
AstraZeneca Impfstoff hat erhebliche und schwerste Nebenwirkungen (Symbolbild)
AstraZeneca Impfstoff hat erhebliche und schwerste Nebenwirkungen (Symbolbild)

Bild: UM/MPI/Eigenes Werk

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat die Entscheidung von Bund und Ländern kritisiert, ein deutlich kürzeres Impfintervall bei Astrazeneca zuzulassen. "Die Verkürzung des Intervalls muss überdacht werden", sagte Reinhardt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben).

"Wenn das Argument ist, dass damit die Menschen früher von Lockerungen profitieren können, halte ich das für bedenklich", sagte er. So habe eine vor wenigen Monaten publizierte Studie der Universität Oxford ergeben, dass ein größerer Abstand zwischen den beiden Impfungen positive Auswirkungen auf die Wirksamkeit haben könnte. "Das muss man berücksichtigen, bevor man hier aufs Tempo drückt", mahnte der Ärztepräsident. Die beschlossene Aufhebung der Priorisierung nannte er dagegen angemessen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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