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Virologe Kekulé sieht einen "Schonzeit-Effekt"

Archivmeldung vom 15.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
(Symbolbild)
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Virologe Alexander Kekulé, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der halleschen Universität eine Ursache der hohen Inzidenzwerte in Sachsen-Anhalt im sorglosen Verhalten der Menschen zu einen Zeitpunkt, als das Virus noch nicht wütete. "Ich nenne das ,Schonzeit-Effekt'", sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.

"Während der Schonzeit gewöhnen sich die Tiere im Wald daran, dass nicht mehr geschossen wird." Sie stünden breit auf den Wiesen und gingen nicht mehr in Deckung. Zudem gebe es besonders viele potenzielle Ziele, weil das Wild sich ungestört vermehren konnte. Übertragen auf die Infektionszahlen heißt das: "Das Virus - in diesem Fall der Jäger - hat leichtes Spiel, wenn die Bevölkerung nicht gewohnt ist, sich konsequent zu schützen. Zudem gibt es hier besonders viele Menschen, die noch nicht immun sind", erklärt Kekulé. In der Berliner Kneipenszene oder einigen Skiorten Österreichs, wo das Virus während der ersten Welle gewütet habe, sei das anders.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)


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