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Gefährliche Keime in Düsseldorfer Krankenhaus

Archivmeldung vom 03.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

In einem Düsseldorfer Krankenhaus sind Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) ausgebrochen. Das bestätigte das nordrhein-westfälische Landeszentrum Gesundheit (LZG) der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Die Bakterien sind für alte, schwache Menschen und Krebspatienten lebensgefährlich, wenn sie ins Blut gelangen. Gegen VRE wirken deutlich weniger Medikamente als gegen MRSA. Nur zwei Antibiotika schlagen überhaupt an.

Die VRE-Ausbrüche ereigneten sich im zweiten und dritten Quartal dieses Jahres in einer Düsseldorfer Klinik. Betroffen waren insgesamt sechs Patienten - auf einer internistischen Station und auf einer chirurgischen Intensivstation, sagt die Stadt. In welcher Klinik die Keime ausbrachen, sagt sie nicht. Begründung: "Betriebsgeheimnis". Dem Haus drohe "ein wirtschaftlicher Schaden".

Nach WAZ-Recherchen gab es 2012 und 2013 auch zwei VRE-Ausbrüche in Duisburg. Dabei verstarben in der Helios-Klinik St. Johannes zwei Patienten, mindestens sieben erkrankten schwer. Beide Ausbrüche meldete Helios der Stadt. In der Landesstatistik fehlen sie. In einem Fall wurde der sogenannte Indexpatient, der den Keim übertragen hatte, nicht ermittelt.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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