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Vorbeuge-Chance bei Erdnussallergie

Archivmeldung vom 08.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Kleinkinder mit Neurodermitis und einem hohen Risiko für eine Erdnussallergie können der Allergie laut einer Studie aus England vorbeugen. "Die Rate für diese Kinder sank um 86 Prozent, wenn sie ab vier bis elf Monaten regelmäßig Erdnussprodukte konsumierten", berichtet Professor Dr. med. Kirsten Beyer, Leiterin des Kinderallergologischen Studienzentrums an der Klinik für Pädiatrie der Charité in Berlin, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

"Wir wissen nicht, ob die Studienergebnisse auf alle Kinder und Länder übertragbar sind", schränkt die Expertin ein. Sie rät, auf keinen Fall ohne Rücksprache mit einem Kinderallergologen einem Baby Erdnussprodukte zu füttern. Neurodermitis und Allergien treten oft zusammen auf. Eines von 200 Kindern leidet unter einer Erdnussallergie. Sie müssen streng jeden Erdnusskonsum vermeiden.

Quelle: Wort und Bild - Baby und Familie (ots)

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