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Klettern, Golfen, Tennis - Freizeitsport macht die Behandlung schwerer Krankheiten erfolgreicher

Archivmeldung vom 29.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

"Je mehr Freude eine Therapie bereitet, desto erfolgreicher ist sie." Das zeige sich besonders bei chronischen Erkrankungen, sagt Claudia Kern, Physiotherapeutin und Sportwissenschaftlerin an der Technischen Universität München, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "Auch wenn es an meiner Ehre als Physiotherapeutin kratzt: Irgendwann haben Patienten von der Krankengymnastik genug."

Wer sich dagegen an der Kletterwand oder auf dem Tennisplatz verausgabt, vergisst rasch, dass es sich dabei auch um Therapie handelt. Die Patienten kommen aus dem Glaskasten Krankenhaus heraus und finden zurück in die Mitte der Gesellschaft. Für kranke Menschen sei fast jede Sportart hilfreich, sagt Sportwissenschaftlerin Kern. "Man muss sie nur gut dosieren und anpassen."

Soziale Kontakte im Alter helfen Psychopharmaka zu vermeiden

Ältere Menschen, die soziale Kontakte pflegen, benötigen offenbar weniger Psychopharmaka, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Fast jeder vierte ältere Mensch nimmt Antidepressiva. Dabei greifen diejenigen häufiger zu Stimmungsaufhellern, die sich einsam und sozial isoliert fühlen. Das konnte die Heidelberger Ärztin Dr. Friederike Böhlen in einer Studie mit mehr als 3000 Senioren nachweisen.

Man muss sich schon richtig anstrengen, wenn Sport fit machen soll

Immer wieder bestätigen Forschungen, wie segensreich regelmäßige Bewegung ist. Aber wie viel sollte es sein, wie viel muss sein? "Fünfmal pro Woche eine halbe Stunde körperliche Aktivitäten sind ideal. Man sollte sich so sehr anstrengen, dass man gerade noch sprechen kann, ohne außer Atem zu geraten", sagt Dr. Sabine Ludt von der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg in der "Apotheken Umschau". Ein bisschen quälen sollte man sich schon: Wer beim Laufen oder Radfahren noch singen könne, mache es sich zu leicht.

Quelle: Wort und Bild - Senioren Ratgeber - Apotheken Umschau (ots)

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