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Impfbereitschaft in Deutschland gestiegen

Freigeschaltet am 22.04.2021 um 12:13 durch Sanjo Babić
Impfen tötet (Symbolbild)
Impfen tötet (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Impfbereitschaft in Deutschland ist in den vergangenen Monaten gestiegen. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Befragungen des Hamburg Center for Health Economics (HCHE). Während im November noch 57 Prozent der Deutschen bereit waren, sich gegen Sars-CoV-2 impfen zu lassen, sind es demnach nun 67 Prozent.

Vor allem jüngere Menschen sind gegenüber einer Impfung gegen das Coronavirus aufgeschlossener. So stieg die Bereitschaft in der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen von 36 Prozent im November auf 51 Prozent im April. Bei den 25- bis 34-Jährigen stieg sie von 47 Prozent auf 60 Prozent an. "Wenn einige Menschen geimpft sind, die man kennt, dann sinken auch die eigenen Bedenken", sagte Jonas Schreyögg, Gesundheitsökonom und wissenschaftlicher Direktor am HCHE. Allerdings sei die allgemeine Impfbereitschaft von 67 Prozent immer noch zu niedrig. "Dieser Anteil reicht nicht, um die Pandemie zu beenden", so Schreyögg.

"Denn selbst wenn sich diese 67 Prozent Impfwilligen tatsächlich alle impfen lassen, haben wir trotzdem noch 33 Prozent, die sich nicht impfen lassen wollen oder unsicher sind, plus Kinder und Jugendliche sowie Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können", so Schreyögg. 29 Prozent der befragten Deutschen gab an, dass sie eine Impfung mit Astrazeneca ablehnen würden. Die Ablehnung gegenüber dem britisch-schwedischen Impfstoff sei sogar viel höher ausgefallen als gegenüber dem russischen Impfstoff Sputnik V oder dem chinesischen Impfstoff Sinopharm, so Schreyögg. Das HCHE fragte auch die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierung ab. Nur sechs Prozent der befragten Deutschen gab an, mit den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie in Deutschland vollkommen einverstanden zu sein. 23 Prozent gaben hingegen an, mit dem Pandemie-Management der Regierung vollkommen unzufrieden zu sein, 26 Prozent sagten, sie seien unzufrieden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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