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Gesundheitsexperte kritisierte nutzlose oder schädliche Früherkennungsprogramme

Archivmeldung vom 25.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Der Gesundheitsexperte Jürgen Windeler hat vor einem zu leichtfertigen Vertrauen in medizinische Früherkennungsprogramme gewarnt. Der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" sagte der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln, es mangele an seriösen Studien, die den Sinn einiger Früherkennungsverfahren belegten und Risiken abwägten.

"Problematisch ist es, wenn  früh erkannte Tumore aggressiv behandelt werden, der Patient oder die Patientin sie aber gar nicht erlebt hätte, wenn man nicht danach gesucht hätte", sagte Windeler. Auch den Einsatz von hochspeziellen Untersuchungen zur Vorsorge sieht er skeptisch. "Von 100 Personen, die in ein MRT oder CT hineingehen, kommen 40 bis 50 mit auffälligen Befunden heraus, ohne dass jemand sagen könnte, was diese Befunde bedeuten", sagte Windeler. Diagnostik zur Früherkennung mache nur Sinn, wenn man auch Konsequenzen ziehen könne.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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