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RKI: Neun Kreise und Städte führen Corona-Schutzmaßnahmen nicht mehr vollständig durch

Archivmeldung vom 21.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Toteszahlen mit oder an COVID-19 verstorbenen, Stand 20.10.2020
Toteszahlen mit oder an COVID-19 verstorbenen, Stand 20.10.2020

Bild: Google / Eigenes Werk

Neun Städte und Kreise in Deutschland führen wegen personeller Überlastung zurzeit die Corona-Infektionsschutzmaßnahmen nicht mehr vollständig durch. Das teilte das Robert-Koch-Institut auf Nachfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) mit.

13 weitere Kreise und Städte sind "absehbar" - also mehr als zwei Tage in der Zukunft - nicht mehr in der Lage, alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sicherzustellen. Die Daten stammen vom 20. Oktober.  Seit Beginn der Erfassung wurden dem RKI demnach insgesamt 41-mal Kapazitätsengpässe gemeldet. "Die Engpässe betreffen regelmäßig die Kontaktpersonennachverfolgung, zum Teil auch Ausbruchsmanagement oder andere Aufgaben des Infektionsschutzes", sagte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher der "NOZ".

Die Gesundheitsämter in den Kreisen und Städten sind verpflichtet, ihren zuständigen Landesbehörden zu melden, wenn ihnen Personal für den Infektionsschutz fehlt. Die Länder wiederum melden dies an das Robert-Koch-Institut weiter, sodass die bundesweiten Zahlen dort vorliegen. Angaben zu spezifischen Kreisen oder Bundesländern konnte das RKI nicht machen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder hatten auf ihrem Treffen vor einer Woche betont, dass die "vollständige Kontaktnachverfolgung" ein "zentrales Element" sei, um eine dynamische Steigerung der Infektionszahlen zu unterbinden. Bund, Länder und Kommunen wurden in der Vereinbarung aufgefordert, dem öffentlichen Gesundheitsdienst kurzfristig mehr Personal zur Verfügung zu stellen, etwa aus anderen Verwaltungsbereichen und von der Bundeswehr.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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