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Krankschreibungen werden kürzer, aber häufiger

Archivmeldung vom 07.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Auch wenn weibliche Beschäftigte statistisch gesehen im letzten Jahr fast zweieinhalb Tage mehr krankgeschrieben waren als männliche Arbeitnehmer, ist die Dauer einer Arbeitsunfähigkeit bei beiden Geschlechtern gleich: 11,8 Tage dauerte eine Krankschreibung nach Angaben des Gesundheitsreportes der Techniker Krankenkasse (TK) 2007 im Schnitt und damit einen halben Tag weniger als im Jahr zuvor.

Gudrun Ahlers, Projektleiterin des TK-Gesundheitsreportes: "Der Krankenstand ist zwar insgesamt erstmals wieder gestiegen und liegt für 2007 bei gut drei Prozent. Dies liegt aber vor allem daran, dass die Beschäftigten häufiger krankgeschrieben sind als in den Vorjahren." Auf 100 Versicherte entfielen im vergangenen Jahr 93 Krankschreibungen, sieben mehr als 2006. Zwei von drei Krankmeldungen dauern höchstens eine Woche. Sie machen aber nur gut 18 Prozent der Fehlzeiten insgesamt aus. Nur fünf Prozent der Krankschreibungen dauern länger als sechs Wochen. Sie machen aber fast die Hälfte der 30 Millionen bei der TK gemeldeten Fehltage aus.

"Da mit dem Alter auch die schwereren Erkrankungen zunehmen, sind vor allem ältere Beschäftigte von längeren Arbeitsunfähigkeiten betroffen," erklärt Gudrun Ahlers. "In der Gruppe der 60- bis 65-Jährigen dauert eine Krankschreibung durchschnittlich 23 Tage, bei den 15- bis 20-Jährigen sind es nur 5,6 Tage. Jüngere Arbeitnehmer sind mit 1,7 Fällen im Jahr allerdings mehr als doppelt so oft krankgeschrieben wie die über 60-Jährigen."

Quelle: TK

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