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Neue Studie: Gesundheitswandern wirkt positiv auf Körper und Psyche

Freigeschaltet am 23.07.2020 um 12:23 durch Andre Ott
Die Teilnehmer der SRH-Studie zum Gesundheitswandern.  Bild: "obs/BKK Pfalz"
Die Teilnehmer der SRH-Studie zum Gesundheitswandern. Bild: "obs/BKK Pfalz"

Knapp zehn Milliarden Euro der Gesundheitsausgaben in Deutschland sind durch keine oder zu wenig Bewegung verursacht. Eine aktuelle Studie der SRH Hochschule für Gesundheit unter Leitung von Professor Björn Eichmann und Professor Tobias Erhardt belegt, dass sich moderates Gesundheitswandern positiv auf den Körper und das Wohlbefinden auswirkt.

Neben messbaren Effekten auf Gewicht, Muskelmasse, Bauchumfang und Blutdruck lässt sich durch Gesundheitswandern außerdem nachhaltig das Aktivitätslevel steigern.

Insgesamt nahmen 56 Personen mit einem Durchschnittalter von 59,7 Jahre an der Studie teil, die fünf beziehungsweise zehn Gesundheitswanderungen umfasste. Jede Gesundheitswanderung dauerte etwa 90 Minuten, hinzu kamen in sogenannten "aktiven Pausen" Übungen zur Verbesserung von Kraft, Motorik und Koordination.

Die Vorher-Nachher-Messungen belegen für beide Gruppen, dass sich durch Gesundheitswandern die Körperzusammensetzung verbessert: 58 Prozent der insgesamt 56 Studienteilnehmenden konnten ihren BMI reduzieren. 86 Prozent verloren an Körperfett, 72 Prozent bauten zusätzliche Muskelmasse auf. Die Teilnehmenden verringerten außerdem ihren Bauchumfang und verloren so gesundheitlich bedenkliches viszerales Bauchfett. Feststellbar war außerdem eine Verbesserung des Blutdrucks, besonders bei Teilnehmenden mit geringen Blutdruckproblemen.

Bei 70 Prozent der Studienteilnehmenden lag nach der Studie das subjektive Wohlbefinden höher als zu Beginn. Die Übungen in den aktiven Pausen wiederum steigerten die koordinative Leistungsfähigkeit der Probanden, die - überprüft beim Einbeinstand - um 18,5 Prozent stieg.

"Unsere Studie belegt, dass sich bereits niederschwellige Bewegungsangebote wie das Gesundheitswandern positiv auf Körper, Geist und Psyche auswirken und daher als Präventionsangebote sehr zu unterstützen sind", so Professor Tobias Erhardt von der SRH Hochschule für Gesundheit. Die Studie der SRH Hochschule für Gesundheit wurde aus Drittmitteln der BKK Pfalz finanziert.

Quelle: BKK Pfalz (ots)

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