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Stiko: Corona-Impfstoffe auf keinen Fall kombinieren

Archivmeldung vom 09.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Impfen / Impfzwang (Symbolbild)
Impfen / Impfzwang (Symbolbild)

Bild: UM / Eigenes Werk

Die Ständige Impfkommission (Stiko) rät dringend davon ab, verschiedene Corona-Impfstoffe zwischen der ersten und zweiten Spritze zu tauschen oder gar zu mischen. "Das darf im Augenblick auf keinen Fall gemacht werden", sagte Thomas Mertens, Leiter des Gremiums und Ärztlicher Direktor des Instituts für Virologie des Universitätsklinikums Ulm, am Samstag bei einer Veranstaltung, auf der Apotheker Fragen stellen konnten.

Dazu gebe es weltweit "null Daten", sagte Mertens, die seien dafür aber notwendig. Wer also für die erste Impfung den Wirkstoff von Biontech bekommen habe, müsse ihn auch für die zweite haben. Ansonsten seien die derzeit zugelassenen Impfstoffe von Biontech und Moderna als gleichwertig anzusehen.

Möglicherweise gebe es zu einem späteren Zeitpunkt eine Empfehlung für verschiedene Altersklassen, wenn mehr Informationen vorlägen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte bei derselben Veranstaltung, dass stand heute "über 500.000 Menschen" in Deutschland eine Impfung bekommen haben. Die bundesweite Impfquote liegt damit bei mindestens 0,6 Prozent.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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