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Impfkommissions-Chef sieht Virus-Mutation entspannt

Archivmeldung vom 22.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Coronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild)

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (RKI), der Ulmer Virologe Thomas Mertens, geht nach gegenwärtigem Stand der Forschung davon aus, dass die vorhandenen Impfstoffe auch Schutz gegen die neue Variante des Coronavirus bieten.

Im Augenblick gebe es "keinen konkreten Hinweis darauf, dass der Impfstoff nicht mehr gegen die neue Virus-Variante wirkt", sagte Mertens dem "Handelsblatt". Um diese Aussage zuverlässig machen zu können, seien aber weitere Untersuchungen nötig. Die liefen derzeit, beispielsweise in Großbritannien, aber auch bei Biontech in Deutschland.

Er rechne in 14 Tagen mit valideren Ergebnissen. "Bis dahin heißt es, Ruhe zu bewahren. Aufregung ist für gar nichts gut", sagte Mertens. Manches lasse sich im Labor allerdings gar nicht testen. So müsse beispielsweise beobachtet werden, ob Menschen, die im Frühjahr schon eine Corona-Infektion durchgemacht haben, sich mit der Variante neu infizieren können und vor allem, ob sie erneut krank werden können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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