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Elektrostimulierung von Gehirn soll zu verjüngendem Effekt führen

Archivmeldung vom 09.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gehirn Bild: flickr.com/Allan Ajifo
Gehirn Bild: flickr.com/Allan Ajifo

Wissenschaftler der Boston University (USA) haben festgestellt, dass eine milde Elektrostimulierung des Gehirns die kognitiven Funktionen, einschließlich des Gedächtnisses, bei den Menschen über 60 bis zum Grad der 20-Jährigen verbessere. Dies ist einer Pressemitteilung des Portals „MedicalXpress“ zu entnehmen.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" teilt weiter mit: "An der Studie beteiligten sich 42 Freiwillige im Alter ab 20 Jahre sowie 42 Menschen, die das Alter von 60 Jahren erreicht hatten. Sie hatten einen Test zum Arbeitsgedächtnis absolviert, der Folgendes beinhaltete: Die Testpersonen mussten sich zwei ähnliche Darstellungen innerhalb von wenigen Sekunden anschauen und Unterschiede finden, wenn sie vorhanden waren. Dabei hatten die beiden Altersgruppen sowohl eine reale als auch eine fiktive Stimulation des Gehirns durchgemacht.

Es stellte sich heraus, dass im Laufe einer mindestens 50-minütigen realen Gehirnstimulierung die älteren Teilnehmer die Aufgabe ebenso gut wie die jungen Testpersonen erfüllen konnten. Im Fall einer fiktiven Stimulation sei dagegen kein Unterschied verzeichnet worden. Den Forschern zufolge kann der positive Effekt fünf und mehr Stunden dauern.

Der Strom war durch eine eng anliegende Mütze mit Elektroden darauf zugeführt worden, die auch die Gehirnwellen eines jeden Teilnehmers verfolgte. Mit ihrer Hilfe hatten die Wissenschaftler die Synchronisation der Neuronen-Aktivität zwischen dem präfrontalen Cortex und dem Schläfenlappen der linken Gehirnhemisphäre verbessert. Nach Ansicht der Forscher führe gerade die nachlassende Synchronisation  der Neuronen-Aktivität zur Verschlechterung des Arbeitsgedächtnisses bei älteren Leuten."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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