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Umfrage: Keine Komplikationen bei über 93 Prozent der Tätowierten

Archivmeldung vom 17.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
(Symbolbild)
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Jeder 15.Tätowierte in Deutschland (6,6 Prozent) hatte durch ein Tattoo schon mal gesundheitliche Komplikationen. Das geht aus einer repräsentativen Ipsos-Umfrage für das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" hervor. 6,8 Prozent der Bundesbürger, die sich schon mal tätowieren ließen, bereuen diese Entscheidung der Umfrage zufolge mittlerweile, insbesondere Ältere.

Viele Menschen wissen nicht, dass sich die Haut durch ein Tattoo verändert. Tätowierte Haut kann beispielsweise um die Hälfte weniger Schweiß bilden als gesunde. Dafür enthalte der Schweiß mehr Salze als normal, erläutert der Mainzer Dermatologe Dr. Uwe Kirschner. "Man geht davon aus, dass beim Tätowieren Schweißdrüsen geschädigt werden können." Das könne zu Problemen bei der Temperaturregulierung und im Elektrolythaushalt führen. "Deshalb würde ich Sportlern oder Menschen, die schwere körperliche Arbeit leisten, von großen Tattoos abraten", sagt der Mediziner. Tätowierungen erschweren außerdem die Hautkrebsvorsorge. Der Experte rät deshalb davon ab, sich ein Tattoo über einem Muttermal stechen zu lassen.

Datenbasis: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von Ipsos Operations GmbH bei 1.000 Frauen und Männern ab 14 Jahren, darunter 213 mit einer aktuellen oder früheren Tätowierung. Befragungszeitraum: 15. bis 23. Juli 2019.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

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