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Charité: Interne Dokumente belegen Personalnotstand in der Kinderkrebsstation

Archivmeldung vom 13.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Charité. Neubau des Bettenhauses. Links: Teil der alten Bebauung. Bild: Manfred Brückels / de.wikipedia.org
Charité. Neubau des Bettenhauses. Links: Teil der alten Bebauung. Bild: Manfred Brückels / de.wikipedia.org

Die Berliner Charité hat die tariflich vereinbarten Personalschlüssel für Pflegekräfte in der Kinderonkologie über mindestens 12 Monate hinweg weit unterschritten.

Das belegen interne Controlling-Dokumente, die dem ARD-Politikmagazin Kontraste exklusiv vorliegen. So lag auf der Station für Knochenmarktransplantation der tatsächliche Personalbestand um rund ein Viertel unter dem zugesicherten Schlüssel von 1:2 - also eine Pflegekraft auf zwei Patienten. Die Zahlen beziehen sich auf das zweite Halbjahr 2018 und das erste Halbjahr 2019.

Noch im Januar dieses Jahres hatte Pflegedirektorin Judith Heepe gesagt, man habe den 1:2-Schlüssel halten können, wenn entsprechend Betten gesperrt wurden. Auf Nachfrage schränkte die Charité nun ein, die Aussage habe nur den Zeitraum ab Juni 2019 betroffen. Weil auch auf vielen anderen Stationen die tariflichen Personaluntergrenzen gerissen werden, will die Gewerkschaft Verdi jetzt die Charité abmahnen.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)


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