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BKK·VBU unterstützt künstliche Befruchtung mit Extra-Leistungen bis zum vollendeten 42. Lebensjahr

Freigeschaltet am 22.04.2021 um 07:14 durch Sanjo Babić
Schlafendes Baby (Symbolbild)
Schlafendes Baby (Symbolbild)

Bild: Alexandra H. / pixelio.de

Etwa jedes zehnte Paar in Deutschland gilt als ungewollt kinderlos. Um ihren Wunsch nach einem eigenen Kind Wirklichkeit werden zu lassen, nutzen viele die Möglichkeit einer Kinderwunschbehandlung. Die BKK·VBU bietet ungewollt kinderlosen Paaren viele Extra-Leistungen zur künstlichen Befruchtung an, die über die übliche Regelversorgung hinausgehen. Dabei sticht vor allem ein Punkt für viele Paare hinaus: Die Erhöhung der Altersgrenze der Frau bis zur Vollendung des 42. Lebensjahres.

Zerreißprobe Kinderwunsch

Die Familienplanung schiebt sich seit vielen Jahren immer weiter nach hinten. So bekommen immer mehr Frauen in Deutschland ihr erstes Kind im vierten Lebensjahrzehnt. Im Jahr 2018 waren nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes die Mütter von rund der Hälfte der insgesamt 366.000 Erstgeborenen zwischen 30 und 39 Jahren alt. Der aufgeschobene Kinderwunsch führt nicht nur zu weniger Kindern, die eine Frau im Durchschnitt bekommt; er verändert vor allem die Wahrscheinlichkeit, überhaupt ein Kind zu bekommen. Viele Paare sehen daher in der Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung die einzige Chance, Eltern zu werden.

Umfangreiche Leistungen für das Wunschbaby

Die BKK·VBU übernimmt im Rahmen der Regelleistung 50 Prozent der Kosten für Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung und bezuschusst darüber hinaus jeden Versuch zusätzlich mit bis zu 600 Euro. Wer alternativ am Programm "BKK Kinderwunsch" teilnimmt, erhält zudem weitere finanzielle Unterstützung: So beteiligt sich die BKK·VBU an einem geplanten Kryozyklus mit 350 Euro, an einer geplanten Blastozystenkultur mit 250 Euro. Um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen, reifen die entnommenen Eizellen fünf anstatt der üblichen zwei bis drei Tage. Ebenso soll bei der Behandlung das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften vermieden werden, indem nur maximal zwei anstatt drei befruchtete Eizellen bei der Frau eingesetzt werden.

Digitale Unterstützung per App auf dem Weg zur Schwangerschaft

Unerfüllter Kinderwunsch kann viele Ursachen haben und stellt die behandelnden Ärzte häufig vor komplexe Fragestellungen. Um den Ursachen der Kinderlosigkeit auf den Grund zu gehen und ungewollt Kinderlose von Beginn an zu unterstützen, wird ab Juli 2021 das Angebot "BKK-Kinderwunsch" um ein "BKK-Kinderwunschkonsil" ergänzt. Das digitale Portal verbindet die gynäkologischen Praxen mit Kinderwunschzentren und ermöglicht eine strukturierte Befund- und Datenerhebung. Ergänzt wird es um aktuelle Daten aus einem digital geführten Zykluskalender der Frau über eine App. Ziel ist es, eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege zu erreichen.

Quelle: BKK VBU (ots)


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