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Forscher: Zwei Anzeichen, die beim Erkennen von Schlaganfall-Risiko helfen

Archivmeldung vom 08.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0
Bild: CC0

Forscher haben zwei Biomarker entdeckt, die bei Diagnostik einer anhaltenden Herzrhythmusstörung (Vorhofflimmern oder atriale Fibrillation) helfen können – einer der verbreitesten Herzrhythmusstörungen, die das Schlaganfallrisiko bedeutend erhöht. Dies meldet BBC unter Verweis auf Fachleute von der University of Birmingham.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Die Wissenschaftler arbeiteten zwei Jahre lang mit etwa 700 Freiwilligen, wobei sie klinische Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, Schlaganfallgeschichte oder transitorische ischämische Attacke (TIA), Nierenfunktion und Body Mass Index (BMI) berücksichtigten.

Während der Studie wurden zwei Biomarker eruiert, die ein Bindeglied zum Vorhofflimmern darstellen. Einer davon ist ein vom Herzen sekretiertes Hormon – das natriumuretische Peptid (BNP), und das andere FGF-23 – ein Eiweiß, das für die Phosphatregelung zuständig ist und als Fibroblasten-Wachstumsfaktor bezeichnet wird.

„Menschen mit atrialer Fibrillation haben eine bedeutend höhere Wahrscheinlichkeit, Blutgerinnseln zu entwickeln und leiden an Schlaganfällen. Allerdings wird die Krankheit häufig erst nach Erleiden eines Schlaganfalls diagnostiziert. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, rechtzeitig mit der Einnahme blutgerinnungshemmender Präparate zu beginnen“, so Doktor Winnie Chua.

Er betonte ferner, dass die zwei von dem Forschungsteam entdeckten Biomarker bei der Frühdiagnostik helfen könnten."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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