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Unterricht für die Helden von morgen

Archivmeldung vom 01.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Herzdruckmassage: Erste Wahl bei der Wiederbelebung. Bild: ÖRK/Volker Wohlgemuth
Herzdruckmassage: Erste Wahl bei der Wiederbelebung. Bild: ÖRK/Volker Wohlgemuth

Bereits ab dem kommenden Schuljahr können Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen bundesweit in Methoden der Wiederbelebung unterrichtet werden. Dieser Beschluss der Kultusministerkonferenz geht auf eine Initiative der Anästhesisten-Verbände in Deutschland zurück. "Wir sind glücklich, dass wir die Kultusminister mit unseren Vorschlägen überzeugen konnten", so Prof. Dr. Hugo Van Aken, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. "Zwei Stunden Reanimation pro Schuljahr reichen aus, um die zukünftige Wiederbelebungsrate in Deutschland deutlich zu erhöhen".

Mit der aktuellen Zahl der Reanimationen durch Laien liegt Deutschland im europaweiten Ranking weit hinten.Seit 2012 fördern Anästhesisten in Deutschland, gestützt vom Bundesministerium für Gesundheit, mit Ihrer Kampagne "Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation" die Steigerung der Reanimationsrate durch Laien. Mehr Informationen bietet die Seite www.einlebenretten.de. Dort findet sich auch der Dreiklang der Reanimation: "Prüfen. Rufen. Drücken!" Das bedeutet: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft - wirklich kinderleicht zu merken.

Quelle: Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V. (ots)

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