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Impfstoff-Fortschritt ändert Meinungsbild zur Impfbereitschaft kaum

Archivmeldung vom 12.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Negativ (Symbolbild)
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Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Das generelle Meinungsbild zur Impfbereitschaft gegen Covid-19 hat sich auch unter dem Eindruck der aktuellen Meldungen über einen möglichen Durchbruch bei der Impfstoffentwicklung kaum verändert. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und n-tv.

Wie in der letzten Erhebung im August würden sich laut aktuellem "RTL/n-tv-Trendbarometer" auch aktuell 40 Prozent der Bürger nach eigenen Angaben gegen Covid-19 impfen lassen, sobald dies möglich ist. 50 Prozent (August: 48 Prozent) gaben an, sie würden wahrscheinlich erst einmal abwarten. Nur wenige (9 Prozent; August: 11 Prozent) wollen sich generell nicht gegen Covid-19 impfen lassen.

Ein größerer Anteil genereller Impfgegner findet sich lediglich unter den AfD-Anhängern, von denen 40 Prozent sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen würden. Da nach der Zulassung eines Corona-Impfstoffs nicht sofort alle Menschen in Deutschland, die dies möchten, geimpft werden können, sollen bestimmte Bevölkerungsgruppen den Impfstoff bevorzugt erhalten. Eine Mehrheit von jeweils 94 Prozent der Bundesbürger ist der Meinung, dass Mitarbeiter in Krankenhäusern und Arztpraxen sowie Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen zu diesen Gruppen gehören sollten. 84 Prozent meinen dies von Menschen mit Vorerkrankungen, 81 Prozent von älteren Menschen.

79 Prozent nennen Lehrer und Erzieher, 77 Prozent Polizisten und 69 Prozent Feuerwehrleute als Gruppen, die bevorzugt den Impfstoff erhalten sollten. Für mehr als die Hälfte der Bundesbürger (59 Prozent) gehören auch Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben zu denen, die als erstes den Impfstoff erhalten sollten. Weniger als die Hälfte meint dies hingegen von Mitarbeitern in Gesundheitsämtern (47 Prozent), nur ein Drittel von Post- und Paketzustellern (34 Prozent).

Datenbasis: Die Daten für die Umfrage wurden am 10. und 11. November erhoben. Insgesamt wurden 1.006 Personen befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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