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Ärztepräsident Reinhardt fordert "Pragmatismus" für das Tragen von Masken: "Wissenschaftliche Faktenlage nicht einheitlich"

Archivmeldung vom 15.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Symbolbild
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Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat bei den Regeln zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung "Pragmatismus" gefordert und auf eine wissenschaftlich nicht einheitliche Faktenlage verwiesen.

Reinhardt betonte im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" die Negativ-Wirkungen einer Maske: "Man fängt an zu schwitzen, die Brille beschlägt, es juckt, man fasst sich ständig an die Nase. Deshalb sollte man mit Pragmatismus dazu kommen, dass man die Maske trägt, wenn dies erforderlich ist." Reinhardt verwies auf sehr unterschiedliche Erfahrungen im Kampf gegen Corona: "Die Schweden hatten durchgängig Schule während der Corona-Zeit. Das war aber nicht der Grund, warum sie im Verhältnis zur Bevölkerungszahl höhere Krankheitszahlen hatten und mehr Todesopfer beklagen mussten als wir."

Das habe im Wesentlichen an dem nicht ausreichenden Schutz in Alteneinrichtungen gelegen. "Schweden verzeichnet nun einen erheblichen Rückgang an neuen Infektionszahlen - ohne weitere Maßnahmen." Während Italien und Spanien, wo sehr früh Masken getragen worden seien, keine besseren Zahlen hätten. "Kurzum: Die wissenschaftliche Faktenlage zu den Masken ist nicht einheitlich." Zur Situation in NRW, wo auch im Unterricht an den weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht gilt, sagte Reinhardt: "Eine Maskenpflicht im Unterricht halte ich nur dann für sinnvoll, wenn es sich absolut nicht einrichten lässt, dass man mit Abstand und gut belüftet den Unterricht abhält."

Die Masken seien insbesondere bei dem heißen Wetter auch eine physische Belastung für die Kinder und Jugendlichen. "Auch für die soziale Interaktion zwischen den Kindern wie auch zwischen Kindern und Lehrkräften sind Masken hinderlich. Dabei zählt die Mimik, die ja in maskiertem Zustand nicht zu erkennen ist." Reinhardt gab auch noch zu bedenken: "Eine Maske, die nicht sauber ist und die andere Keime enthält, ist unter Umständen schädlicher als nützlich

Quelle: Rheinische Post (ots)


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