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Schlank durch Rauchen? Warum gerade Frauen das Aufhören schwer fällt

Archivmeldung vom 13.07.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.07.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Die Hoffnung, durch Zigarettenkonsum schlank zu bleiben, verführt vor allem Frauen zum Glimmstengel. So hören 39 Prozent der Raucherinnen nur deshalb nicht damit auf, weil sie sonst zunehmen würden. Das hat jetzt eine GEWIS-Studie im Auftrag des Mode- und Trendmagazins PETRA ergeben, bei der 1.019 Frauen zwischen 25 und 39 Jahren befragt wurden.

Wer raucht, hat keinen Hunger, wer aufhört, nimmt zu, so die weit verbreitete Meinung. Und weil sich Mädchen immer früher ein Figurproblem einreden, ist es kein Wunder, dass die unter 20-jährigen Raucherinnen im Durchschnitt schon mit 14,2 Jahren damit angefangen haben. Die Tatsache, dass rauchende Frauen im Schnitt sieben Jahre früher sterben, interessiert Teenies nicht.

Und je länger man dabei bleibt, desto schwerer fällt der Ausstieg: Nur 15 Prozent der Raucherinnen unter 30 schaffen es aufzuhören. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung versuchen es 43 Prozent aller Raucher (Anteil der Frauen: 22 Prozent - Tendenz steigend) zumindest mehrmals.

Für viele Frauen um die 30 ist beispielsweise die Kinderfrage ein willkommener Anlass, endlich dem Nikotin abzuschwören. Einige der Abstinenzlerinnen halten sogar durch. Doch eine Studie der Universität Greifswald ernüchtert: 33 Prozent der Ex-Raucherinnen fangen ein halbes Jahr nach der Geburt wieder an.

Quelle: Pressemitteilung PETRA

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