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Amazonas-Indigene trinken Weintraubentee gegen Corona

Archivmeldung vom 09.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Der Häuptling Akiaboro, oberster Führer aller Kayapo-Dörfer
Der Häuptling Akiaboro, oberster Führer aller Kayapo-Dörfer

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY 3.0 br
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das indigene Volk Kayapó im brasilianischen Bundesstaat Para verwenden laut der Nachrichtenagentur Reuters ein besonderes Mittel, um die schlimmsten Coronavirus-Symptome zu behandeln.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter: "Während der Corona-Pandemie dringen illegale Holzfäller und Bergarbeiter immer häufiger in den Amazonas-Regenwald ein, meldet die Agentur am Donnerstag. Dies erhöht das potenzielle Ansteckungsrisiko für die dortigen indigenen Stämme.

Die Kayapó teilten jedoch gegenüber Reuters mit, dass sie sich mit Hilfe einer natürlichen Arznei gegen die Erkrankung schützen würden. Dafür benutzen sie die gekochten Schalen einer bestimmten Art von Weinbeeren, die gesiebt und als Tee getrunken werden.

„Das Medikament ist sehr stark. Wenn du es einnimmst, fühlst du dich schwach und bekommst manchmal rote Augen und Kopfschmerzen. Aber am nächsten Tag wirkt es. Du fühlst dich wohl nach dem Aufwachen“, so der 23-jährige Po Yre aus dem Dorf Pykany.

Die Anführer der Kayapó haben allen Mitgliedern der Gemeinde verboten, den genauen Namen der Pflanze preiszugeben, denn sie befürchten, dass ihre Wälder weiterer natürlicher Ressourcen beraubt würden, so die Agentur.

Die offizielle Zahl von Corona-Todesopfern ist demnach niedriger unter den Vertretern indigener Völker als unter anderen Brasilianern. Laut Fürsprechern der Rechte von Indigenen soll es aber eine Unterschätzung sein.

Aus ihrer Sicht handelten die Behörden nicht schnell genug, um die Indigenen vor Coronavirus zu schützen. Wie das Gesundheitsministerium der Nachrichtenagentur sagte, beschäftigten sich mehr als 400 Gesundheitsfachkräfte mit der Beobachtung und Behandlung der Kayapó-Gemeinschaft in Para. In die Dörfer seien Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel für Hände geschickt worden.

Nach jüngsten Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University (JHU) beträgt die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle mehr als 88,3 Millionen weltweit. Bislang sind 1,9 Millionen Corona-Patienten gestorben.

In Brasilien wurden demnach bisher insgesamt 7,9 Millionen Corona-Infizierte registriert. An der durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenerkrankung starben 200.498 Patienten."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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