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Biontech glaubt an Impfstoff-Wirksamkeit trotz Mutation

Archivmeldung vom 22.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Hoffen, beten und glauben (Symbolbild)
Hoffen, beten und glauben (Symbolbild)

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Der Chef des Impfstoffentwicklers Biontech, Ugur Sahin, sieht keine Gefahr, dass der am Montag von der EU zugelassene Wirkstoff bei der in Großbritannien aufgetretenen Corona-Mutation nicht wirkt. "Wir haben dafür keine Erkenntnisse. Wir sehen das auch mit einer gewissen Nüchternheit: Es ist nicht das erste Mal, dass diese Mutationen auftreten", sagte der Wissenschaftler der "Bild".

Es habe in den vergangenen zehn Monaten mehr als 20 verschiedene Mutationen gegeben. Alle seien von Biontech untersucht worden und jedes Mal wurde festgestellt, "dass die Wirkung des Impfstoffs ist dadurch nicht beeinträchtigt" sei.

Sahin weiter: "Die Mutation in England, die jetzt bestimmt worden ist, da werden wir den gleichen Test machen. Das heißt: Wir bauen diese Virusmutation nach und testen dann in den nächsten 14 Tagen, ob Immunantworten die durch unseren Impfstoff induziert worden sind, auch dieses Virus inaktivieren können. Ich halte die Wahrscheinlichkeit für hoch, weil diese Mutationen betreffen ungefähr einen Prozent des Impfantigens." Er beruhigt: "Deshalb sind wir zuversichtlich, dass das auch hier funktionieren wird, aber garantieren kann man das nicht. Dementsprechend testen wir das und werden es in 14 Tagen wissen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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