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Windows beliebtes Ziel für schädliche Werbung

Freigeschaltet am 04.12.2019 um 09:02 durch Thorsten Schmitt
Cyber-Kimineller: Malvertising zielt meist auf Windows.
Cyber-Kimineller: Malvertising zielt meist auf Windows.

Bild: pixabay.de, B_A

Nutzer des Microsoft-Betriebssystems Windows sind am anfälligsten für Malvertising, also für scheinbar harmlose Internet-Werbung, die tatsächlich schädliche Programme verbreitet. Das liegt vor allem am gewaltigen Marktanteil, den Microsoft genießt. In den vergangenen 30 Jahren haben die meisten Angriffe mit Schadsoftware Windows-Geräte betroffen, ergibt eine Statistik der Cybersecurity-Firma Devcon.

Auch Google Chrome OS betroffen

"Malvertising ist ein Problem für alle Plattformen, auf denen Werbung angezeigt werden kann. Angreifer nutzen teils legitime Werbenetzwerke, um Malware zu verbreiten, die User schon mit dem Aufrufen der Anzeige downloaden. Sie machen auch unseriöse Angebote, um damit die Daten von Nutzern zu sammeln. Cyber-Kriminelle wollen dabei wenig Aufwand und viel Ertrag. Deswegen zielen sie immer auf die größten Plattformen ab, also bei Computern auf Windows. Im mobilen Bereich ist vor allem Android das Ziel", erläutert Thomas Uhlemann, Security-Spezialist bei ESET, gegenüber pressetext.

Devcon hat mit seinen firmeneigenen Tools Angriffe mit Malvertising unteruscht und festgestellt, dass zwischen Juli und November 2019 etwa 61 Prozent davon Windows-Geräte als Ziel hatten. Das am zweithäufigsten betroffene Betriebssystem war Google Chrome OS (22 Prozent), dahinter liegen macOS (10,5 Prozent), iOS (3,2 Prozent) und Android (2,1 Prozent). Am seltensten war Linux das Ziel von Malvertising (0,3 Prozent).

"Lukrativste Plattform für Kriminelle"

"Macs haben einen Marktanteil von sechs Prozent, während Windows einen Anteil von 36 Prozent hat. Deswegen ist Windows die lukrativste Plattform für Cyber-Kriminelle", heißt es in dem Devcon-Bericht. Es gebe momentan wenig Anreiz für die Täter, andere Plattformen anzugreifen, der Fokus bleibe auf der stärksten Plattform, Windows.

Quelle: www.pressetext.com/Georg Haas

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