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WAZ: Kirche, Küche, EU-Kommission

Archivmeldung vom 24.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Das sind so Karrieren zwischen Kirche, Küche und EU-Kommission. Vom Kleinkriminellen zum gesetzlich geschützten Kulturgut bringt es, weiß der Himmel, jedenfalls nicht jeder. Aber das kleine "Hergottsb'scheißerle" - so nannten die Zisterziensermönche von Maulbronn ihre Art, sich in der Fastenzeit doch noch ein bisschen Fleisch einzuverleiben.

Sie stopften sich die Teigtaschen damit voll, kleingehackt zwischen Lauch, Brot, Kräutern und eventuell einer kleinen Portion Spinat versteckt. Ob der Name der Chose nun eine Abkürzung für Maulbronner Teigtaschen war oder auf seinen Bestimmungsort verweist - es gab Maultaschen. Ihre anschließende Karriere im Küchenwesen dürfte die Schwäbische Maultasche vor allem ihrer kostengünstigen Nahrhaftigkeit zu verdanken haben. Jetzt aber ist sie eine kulinarische Spezialität, die EU hat das "Flaggschiff der schwäbischen Kulinaristik" auf eine Stufe mit Parmaschinken und Champagner gestellt: Schwäbische Maultaschen dürfen ab Mitte November nur noch aus Schwaben kommen. Es soll ja Menschen geben, die nichts dagegen hätten, wenn sie dort auch blieben.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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