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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Rundfunkbeitrag

Archivmeldung vom 28.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Unabhängige Experten veranschlagen 17,20 Euro, damit die öffentlich-rechtlichen Sender auskömmlich arbeiten können. Die »Rundfunkbeitrag« genannte Zwangsabgabe aber beträgt 17,50 Euro - und ARD und ZDF wollen immer noch mehr. Die Skrupulösen reden von »relativer« Stabilität des Beitrags: Sie verraten nicht, wie viel Geld sie künftig einzutreiben gedenken.

Die Hardliner fordern offen 19 Euro oder mehr: Sie wissen, dass die Plünderer in den Länderparlamenten und an den Richtertischen als willige Vollstrecker fungieren. Und die Coolen möchten den Beitrag an die Teuerungsrate koppeln: Fortan entfiele jede Kontrolle - die Sender setzten ihren »Kostenaufwand« selbst fest, sagten unwidersprochen an, wie teuer sie ihre Filme bezahlt haben wollen. Filme? Ach was. Die Sender halten die Hand auf, um ihr Luxuspensionssystem am Leben zu halten. Ihr Beitrag, lieber Zuschauer, fließt aufs Konto von Leuten, die in grauer Vorzeit das Programm von gestern gemacht haben. Dafür haben Sie schon in grauer Vorzeit gezahlt. Aber Sie zahlen weiter. Denn die Pensionäre werden mehr. Nur das Programm, das Programm wird billiger.

Quelle: Westfalen-Blatt (ots)

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