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Neue OZ: Kommentar zu Nofretete

Archivmeldung vom 15.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Sie mag so kühl tun, wie sie will - Nofretete bleibt ein Aufreger. Denn mächtige Herren balgen sich weiter um sie, auch wenn die Zeit ihrer eigenen Herrschaft schon mehr als ein paar Tage zurückliegt.

Millionen bewegt sie allerdings immer noch. Ihre glatte Schönheit ist nicht weniger rätselhaft und damit verführerisch als das vieldeutige Lächeln der Mona Lisa. Was geht nur hinter diesen Frauengesichtern vor? Die Frage ist faszinierend, weil unergründbar.

Weitaus durchschaubarer ist das Ansinnen Ägyptens, die Nofretete an den Nil zurückzuholen. Die Dame ist als Touristenmagnet eine Weltmarke. Sie braucht kein Marketing mehr, sie ist selbst das denkbar beste Marketing. Mancher Sarkophag sieht dagegen verdammt alt aus, mag er auch noch so bezeichnend für Ägyptens Kultur sein.

Unterdessen verwundert, dass der Staat am Nil neue Beweise für den unrechtmäßigen Transfer der Büste vollmundig ankündigt, anstatt sie einfach vorzulegen. Das klingt nach PR-Getöse - mehr nicht. So einfach wird Berlin einen solchen Schatz nicht ziehen lassen. Und Nofretete? Die macht, was ihr liegt: Sie schaut ungerührt geradeaus.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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