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Künstliche Intelligenz: Kommt die Totalüberwachung dank Corona?

Archivmeldung vom 15.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić

Bernhard Riegler schrieb den folgenden Kommentar: "Noch 2019 waren selbstfahrende Autos das coolste Ding, das sich die Industrie für uns vorstellen konnte, auch wenn die niemand wollte. Jetzt haben die Eliten entschieden, dass wir in Zukunft überhaupt nicht fahren sollen und es ist nach außen hin etwas still geworden um die künstliche Intelligenz. Ist das Thema nun vom Tisch? Leider ganz und gar nicht, die Schwerpunkte haben sich nur etwas verlagert."

Riegler weiter: "Knapp 750.000 Berufskraftfahrer gibt es in Deutschland. Durch autonomes Fahren werden diese arbeitslos. Das passiert zwar nicht über Nacht, aber trotzdem schnell, wenn die Technik einmal da ist. Und das ist nur eine betroffene Branche, viele andere folgen. 2030 sollen 60% der Bevölkerung und mehr ohne Job sein, je nachdem welcher Studie man vertraut. Unsere Arbeitswelt wird sich durch KI und Robotik im großen Stil verändern, so oder so. Manche sprechen auch vom Ende der Arbeit. Ein gewaltiges Unruhepotenzial, deshalb taucht immer öfter der Begriff vom bedingungslosen Grundeinkommen auf. 0b das das Heilmittel ist, sei dahingestellt. C.G. Jung soll gesagt haben, dass der Mensch gar nicht glücklich sein will, sondern etwas tun will, das ihn glücklich macht.

Untergang der Menschheit durch künstliche Intelligenz?

Alle eineinhalb Jahre verdoppelt sich die Speicherfähigkeit von Chips, meist bei gleichzeitigem Preisverfall. Diese Regelmäßigkeit ist als Mooresches Gesetz bekannt und verdeutlicht die Leistungsfähigkeit der Rechner. Dazu müssen wir uns darauf einstellen, dass man nicht nur relativ autonome Maschinen wie Roboter auf die Straße bringen möchte, sondern künstliche Intelligenz (KI) schaffen möchte, die 1. auch unsichtbar in diversen Schaltkreisen integriert und 2. fähig ist, selbständig zu lernen. Wer soll die Technik stoppen? Wie schnell der Mensch dann abserviert ist, kann sich jeder halbwegs Intelligente ausrechnen. Wir kriegen nicht einmal eine Tempomat-Funktion verlässlich über ein paar hundert Meter hin. Den Augenblick in unserer Geschichte, in dem KI (oder AI, für engl. artificial intelligence) der Menschheit überlegen ist, bezeichnet man als „Singularität“. 0b er in zwei Jahren kommen wird oder erst 2050 ist offen, die Chance, dass er kommt, ist relativ groß. Weil der Mensch immer macht, was gemacht werden kann. Schönen Gruß vom Terminator.

Die „Warner“ sind auch die Entwickler

Viele namhafte Wissenschaftler haben eindringlich vor der Öffnung dieser Büchse der Pandora gewarnt, z.B. Stephen Hawking, aber auch ein Elon Musk, oder ein Bill Gates. Wie kommt es dann, dass gerade unsere bekannten Sympathieträger aus dem Silicon Valley wieder vorne mit dabei sind, wenn es um die Entwicklung dieser neuen Technologie geht? Im September 2016 haben Google, Amazon, Facebook, Microsoft und IBM verkündet, bei der Entwicklung von KI ihre Kräfte zu bündeln. Seither hat diese Gruppe jedes Unternehmen, das auf der Welt auch nur ein bisschen Potenzial in dieser Richtung verspricht, aufgekauft. Was hat man seither entwickelt und auf den Markt gebracht, was steht bevor, über das wir uns alle freuen dürfen? Eher nix.

Entwicklung passiert im Verborgenen

Aber es wären nicht unsere Lieblings-Nerds, wenn sie nicht ein paar beeindruckende Gimmicks am Start hätten. Da wäre zum Beispiel das Gesichts- und Motorik-Erkennungs-Programm Rekognition von Amazon. Einer breiteren Bevölkerung unbekannt, Regierungen aber schon. Hmmm. 0der die lustigen Roboter von Boston Dynamics: Mittlerweile sind die Kommentare unter den Videos im Netz nicht mehr so positiv und die Firma gehört offiziell auch nicht mehr Google, sondern seit Dezember Hyundai Motors. Wird nicht viel ändern. Die ersten Roboter wurden bereits auf Menschen losgelassen (z.B. in Hamburg) und die Leute können sich immer besser vorstellen was die Herren dort im x-ten Untergeschoß zusammenbauen, das wir nicht zu sehen bekommen. Die Ideen der Herrn Zuckerberg und Gates sind mittlerweile schon etwas breiter bekannt. Auch nicht wirklich massentaugliche Knüller.

Kommt die Totalüberwachung durch Corona?

2018 hat man beim WEF Treffen in Davos noch mit „The Known Traveller“ herumgedoktert, einem totalitären Überwachungshorror für Flugreisende. Damals hat man noch von Daten als dem neuen Öl gesprochen – und man scheint auf den Geschmack gekommen zu sein. Also haben die großen Resettler mittels Covid umdisponiert und bauen jetzt auf totale Überwachung, Tracing und Tracking – natürlich mit ordentlich KI dahinter. Wie die genau aussieht, das können wir nur erahnen. Wir braven Untertanen wollen ja eigentlich gar nicht frech herumbrausen und uns mit Freunden amüsieren, wir vertrauen viel lieber als interaktionslose Nutzmenschen in unseren isolierten Einzelkabinen einfach auf geile Automationstechnologie und versuchen die kontaktlose Wirtschaft voranzutreiben. Und für die Regulierungsbehörden gibt es dabei auch keine Tabus mehr. Wie schön!

Elitärer Größenwahn der Superreichen

Alles möglich dank Corona, steht so auf den Seiten 182/183 im Great Reset“-Buch von Klaus Schwab. Ein kleines Grüppchen reicher Sonderlinge erhebt sich in maßloser Hybris über den Rest der Menschheit, verurteilt diese zu einem freudlosen Vegetieren und redet von Unsterblichkeit und Transhumanismus für sich selbst. Wie immer, fragen die Herrschaften die restliche Bevölkerung nicht, ob das 0K ist. Spannende Zeiten. Der Film Elysium stellt dieses mögliche Zukunftsszenario recht farbenfroh dar – Trailer auf YouTube. 0b sich die Plutokratie (Geldherrschaft) da nicht gehörig in den Finger schneidet.

Quelle: Wochenblick von Bernhard Riegler

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