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Neue OZ: Notbremse gezogen

Archivmeldung vom 05.11.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.11.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Mehr als 1,5 Milliarden Euro musste die Commerzbank seit dem Frühjahr allein bei ihren griechischen Staatsanleihen abschreiben. Dazu kommt ein Loch von 2,9 Milliarden Euro beim Eigenkapital. Da blieb Vorstandschef Blessing gestern gar nichts anderes übrig, als das für 2012 avisierte Gewinnziel auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Nicht zu denken ist in dieser Lage an eine komplette Rückzahlung der Staatsgelder, die dem Institut nach der Übernahme der Dresdner Bank mitten in der Finanzkrise das Überleben sicherten. Das bedeutet für den Steuerzahler einen Verzicht auf 170 Millionen Euro. Auch das noch, wird so mancher Bürger denken, der nachts schon von Millionen, Milliarden und neuerdings auch Billionen Euromünzen (alb-)träumt.

Die Verantwortlichen ziehen jetzt die Notbremse. Fast alle Beteiligungen, vor allem im Ausland, kommen auf den Prüfstand. Die Zügel bei der Immobilientochter Eurohypo werden besonders fest angezogen. Gut läuft das eigentliche Kerngeschäft der Commerzbank: die Geschäftsbeziehungen mit Firmen- und Privatkunden im Inland. Und daran soll sich auch nichts ändern. Das ist vernünftig, und es bestätigt die alte Weisheit: Schuster, bleib bei deinen Leisten.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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