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Rheinische Post: Die Bürgerbücherei

Archivmeldung vom 25.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Bibliothek des Jahres 2007 steht - nein: nicht in Weimar, sondern im westfälischen Münster. Die "Knastbücherei" der dortigen JVA durfte die hohe Ehrung gestern entgegennehmen, auch wenn alle Welt nach Thüringen schaute.

Und dort natürlich in den Rokokosaal dieser sagenhaften Anna-Amalia-Bibliothek, der Goethe einst vorstand und die vor drei Jahren zu einem beträchtlichen Teil Opfer der Flammen und des Löschwassers wurde. Das "Wunder von Weimar" nennen manche schon das famose Ergebnis der Restaurierung. Dieses Wunder hat eine breite Basis - nämlich all jene Bürger, die insgesamt 21 Millionen Euro zu diesem deutschen Wiederaufbau spendeten. Eine große Bürgerbibliothek war das Schmuckstück ursprünglich, jetzt ist sie durch den Willen der Bürger wiedergeboren.

In dieser Anna-Amalia-Bibliothek lebt eine große, geistige Tradition Deutschlands fort. Sie ist eine Ikone der Nation, in ihr nimmt bürgerliches Selbstverständnis Kontur an und bleibt gegenwärtig. Auch darum sind die immensen Kosten kein rausgeworfenes Geld. Es sind doch nur "Groschen", mit denen wir Zeichen unserer Identität bewahren. Im Großen wie im Kleinen. Am gestrigen Tag in Weimar und in Münster.

Quelle: Pressemitteilung Rheinische Post

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