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Rheinische Post: Freier Fall der FDP

Archivmeldung vom 16.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Ein Drehbuchautor hätte wahre Freude an der Freien Demokratischen Partei. Das Stück, das die Liberalen derzeit aufführen, ist eine tragikomische Satire. Ein Landeschef wechselt mal eben seine Parteizugehörigkeit, ein als Hoffnungsträger gestarteter Generalsekretär tritt ohne Begründung zurück, der Parteichef erklärt ein Mitgliedervotum für beendet, bevor die Mitglieder abschließend zu Wort kommen, und der neue Generalsekretär schwächt den ersten guten Eindruck gleich mit einer Fahrerflucht ab.

Dieser FDP ist derzeit nicht zu helfen. Dabei braucht das Land eine starke liberale Kraft, die im besten Sinne als Ordnungspartei reüssieren könnte. Bei der Diskussion um systemrelevante (und damit wettbewerbswidrige) Banken etwa, bei der Regulierung der Finanzmärkte, bei der hektisch verlaufenen Energiewende oder als Mahner für Maß und Mitte in der aufgeheizten Sicherheitsdebatte. Auch wenn FDP-Chef Philipp Rösler mit dem gescheiterten Mitgliederbegehren gegen den Euro-Rettungsschirm mit einem blauen Auge davon kommen dürfte: Der 38-Jährige muss bis zum Dreikönigstag einen Plan entwerfen, wie er diese Partei aufrichten will. Sonst wird Rösler in die Geschichte eingehen - als FDP-Chef mit der kürzesten Amtszeit.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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